Magistrate auf Mayotte kritisieren unzureichende Ressourcen für die Justiz

Auf Mayotte warnen Magistrate vor dem verschlechterten Funktionieren der lokalen Justiz vor dem Besuch des Justizministers Gérald Darmanin, der für Montag, den 23. Februar, geplant ist. Das Gericht in Mamoudzou, das im Dezember 2024 teilweise vom Zyklon Chido zerstört wurde, kämpft mit einem akuten Mangel an Personal und Einrichtungen. Die Präsidentin des Gerichts hat öffentlich die unzureichenden Ressourcen bei hohem Aufkommen an Strafsachen kritisiert.

Justizminister Gérald Darmanin wird am Montag, den 23. Februar, mit gespannter Erwartung in Mayotte von den Magistraten und dem Personal des Gerichts in Mamoudzou empfangen. Dieses französische Übersee-Département steht seit dem Zyklon Chido am 14. Dezember 2024 vor verschärften justiziellen Herausforderungen, der die lokale Gerichtsinfrastruktur teilweise beschädigt hat.  nnIn ihrer Neujahrsansprache am 4. Februar beschrieb die Präsidentin des Gerichtsbezirks, Sophie de Borggraef, ein 'hervorhebendes Jahr für Mayotte'. Sie betonte, dass das Gericht trotz der Katastrophe, Verzögerungen bei der Rekonstruktion und 'verzweifelt unzureichenden Ressourcen' durchgehalten hat. Zu den Hauptproblemen gehören Engpässe bei Richtern, Gerichtsdienern, Büros und Verhandlungsraum.  nnAnfang Februar waren am Gericht nur 16 Richter im Dienst, darunter 12 im festen Amt, weniger als die geplanten 18. 'Das sind zu wenige für einen normalen Betrieb', sagte die Präsidentin angesichts der hohen Zahl an Strafsachen im Zusammenhang mit Gewalt und dem Kampf gegen illegale Einwanderung. Mehrere Stellen sind vakant, einschließlich der des Richters für Freiheitsentziehungen und Haft.  nnDiese Situation unterstreicht die anhaltenden Schwierigkeiten der Justiz auf Mayotte, einem Gebiet mit erheblichen Sicherheitsproblemen. Darmanins Besuch könnte diese Bedenken angehen, obwohl Quellen die genaue Agenda nicht spezifizieren.

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