Mexiko ist im IMD World Competitiveness Ranking 2026 auf den 62. Platz gefallen, ein Rückgang um sieben Positionen im Vergleich zum Vorjahr. Der Bericht verweist auf Schwächen in der Regierungsführung und den Institutionen.
Das IMD World Competitiveness Center veröffentlichte diese Woche die Ergebnisse seines Rankings, das 70 Volkswirtschaften analysiert. Singapur, Hongkong und die Schweiz belegten die Spitzenplätze, während Chile mit dem 43. Platz die Region anführte. Laut Daten des INEGI wuchs Mexikos BIP im ersten Quartal 2026 nur um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Bruttoanlageinvestitionen verringerten das Wachstum um 0,8 Prozentpunkte, während der private Konsum 1,5 Punkte beitrug. Mexiko verlor in allen vier vom IMD bewerteten Dimensionen an Boden: wirtschaftliche Leistung, staatliche Effizienz, unternehmerische Effizienz und Infrastruktur. Der Bereich mit dem größten Rückstand ist nun die staatliche Effizienz. Das IMD stellte fest, dass das Land vor Herausforderungen steht, wie der Stärkung der Koordination zwischen Regierungen und Industrie, der Festigung der Rechtsstaatlichkeit und der Förderung von Innovationen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit.