Das kolumbianische Bergbauunternehmen Mineros hat die Bewertung einer möglichen Unternehmensredomiciliation begonnen und untersucht rechtliche und steuerliche Folgen. Es hat eine außerordentliche Aktionärsversammlung für den 30. April 2026 einberufen. Der Prozess soll die Aktienbasis stärken und langfristige strategische Ziele fördern.
Der Vorstand von Mineros, einem der führenden Goldproduzenten Kolumbiens, hat eine detaillierte Analyse einer möglichen Unternehmensredomiciliation oder Umstrukturierung im Zusammenhang mit dem Eintragungsort begonnen. Diese Initiative könnte eine gesetzliche Verschmelzung mit einer neuen Einheit unter einem vom Vorstand gewählten Unternehmensrahmen beinhalten, die darauf abzielt, die Entwicklung der Aktienbasis zu optimieren, das Aktienprofil zu verbessern und langfristige strategische Ziele voranzutreiben. Das Unternehmen hat gemäß der Unternehmensgesetzgebung eine außerordentliche Hauptversammlung der Aktionäre für den 30. April 2026 einberufen. Laut Mineros »erfordert eine gesetzliche Verschmelzung gemäß geltendem Unternehmensrecht die Genehmigung der Hauptversammlung der Aktionäre. Da die geprüften Jahresabschlüsse des Unternehmens zum 31. Dezember 2025 als Grundlage für eine mögliche Verschmelzung dienen würden, schreibt der relevante Rechtsrahmen die Einberufung einer Versammlung innerhalb einer bestimmten Frist vor«. Es liegt noch keine endgültige Entscheidung vor. Der Fortschritt hängt von einem umfassenden Due-Diligence-Prozess, der Vorstands genehmigung und den notwendigen behördlichen und Börsenzulassungen ab. Dieser Schritt erfolgt im Kontext der kolumbianischen Bergbauindustrie, in der Mineros zusammen mit Unternehmen wie Zijin und Aris führt, mit einer Jahresproduktion von über 600.000 Unzen Gold, die 51 % des nationalen Gesamtvolumens ausmacht. Die Bewertung adressiert das Bedürfnis, die Unternehmensstruktur für höhere Effizienz anzupassen, ohne Angaben zu alternativen Jurisdiktionen.