Bergbauministerin Aurora Williams hat in einem kürzlichen Interview die Autonomie des Vorstands von Nova Andino Litio verteidigt und betont, dass die Regierung trotz möglicher politischer Prüfung nicht in die Auswahl eingegriffen hat. Der kürzlich für das Lithium-Joint-Venture Codelco-SQM im Salar de Atacama ernannte Vorstand besteht aus technisch qualifizierten Mitgliedern, die von den Unternehmen gewählt wurden.
In einem Interview mit Radio Infinita sprach Bergbauministerin Aurora Williams Bedenken zur Zusammensetzung des Vorstands von Nova Andino Litio an, dem Joint Venture, das letzte Woche von Codelco und SQM für die Lithiumgewinnung im chilenischen Salar de Atacama bis 2060 gegründet wurde.
Williams betonte die unternehmerische Unabhängigkeit: „Die Zusammensetzung des Vorstands... erfolgt durch die verbundenen Unternehmen, sowohl Codelco als auch SQM.“ Sie erklärte, die Namen erst bei ihrer öffentlichen Bekanntgabe erfahren zu haben, da es sich um private Unternehmensentscheidungen handelt.
Der zweijährige Vorstand umfasst Vertreter von Codelco: Máximo Pacheco (Vorsitzender), Josefina Montenegro und Alfredo Moreno sowie von SQM: Ricardo Ramos (Vizepräsident), Hernán Uribe und Manuel Ovalle – Details, die erstmals am vergangenen Samstag berichtet wurden.
Auf mögliche Kritik reagierend, sagte Williams: „Niemand kann die technischen Qualifikationen der 6 Personen anzweifeln... Die sechs Gewählten: drei von SQM und drei von Codelco.“ Dies spiegelt frühere Aussagen von Codelcos Máximo Pacheco zur Unabhängigkeit des Verfahrens wider.
Die Verteidigung erfolgt inmitten der Abschluss des JV am 27. Dezember nach behördlichen Genehmigungen und markiert einen entscheidenden Schritt für Chiles Lithiumindustrie.