Nelson Javier Vásquez hat seinen Posten als Interventor des Energieunternehmens Air-e niedergelegt und ist damit der Vierte, der seit Beginn der Intervention im Jahr 2024 geht. Die Entscheidung wurde am 23. Januar vom Superintendenten für öffentliche Dienstleistungen, Felipe Durán, bestätigt, und Vásquez bleibt bis zum 29. Januar im Amt, bis ein Nachfolger ernannt wird.
Air-e, das Unternehmen, das in den Departamentos Atlántico, La Guajira und Magdalena tätig ist, steht seit 2024 unter staatlicher Intervention aufgrund einer schweren Finanzkrise. Nelson Javier Vásquez trat im Juni 2025 sein Amt an, und sein kürzlicher Rücktritt markiert den Abgang des vierten Interventors in diesem Prozess. Vor ihm haben auch Carlos Diago, Edwin Palma und Diana Bustamante das Amt verlassen. Der Rücktritt wurde am 23. Januar von Felipe Durán, dem Superintendenten für öffentliche Dienstleistungen, unterzeichnet und bestätigt. Obwohl noch kein neuer Interventor festgelegt ist, wird Vásquez seine Aufgaben bis Donnerstag, den 29. Januar, weiter ausüben. Diese Instabilität in der intervenierten Führung unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen, vor denen das Unternehmen steht. Im größeren Kontext hat das Ministerium für Bergbau und Energie zu Monatsbeginn eine temporäre Gebühr von 8 Pesos pro Kilowattstunde auf die Energiepreise in Kolumbien angekündigt. Diese Maßnahme zielt darauf ab, eine Schuldenlast von 2 Billionen Pesos zu tilgen und einen Ansteckungseffekt auf andere Vermarkter zu verhindern. Laut dem Ministerium hat XM vor Risiken im Großhandelsenergiemarkt gewarnt, die die nationale Versorgung beeinträchtigen könnten, wenn sie nicht richtig verwaltet werden. Infolgedessen werden die Tarife in Regionen wie Huila und Arauca steigen, während sie in den von Air-e betriebenen Gebieten niedriger bleiben. Diese Situation unterstreicht die prekäre finanzielle Lage des intervenierten Unternehmens und ihre Auswirkungen auf den Energiesektor des Landes.