Andeg kritisiert Verordnung des MinHacienda, die Beiträge im Energiesektor auferlegt

Der Nationale Verband der Stromerzeuger (Andeg) warnte, dass das Dekret 0044 von 2026 des Finanzministeriums die finanzielle Stabilität des Energiesektors gefährdet, indem es eine parafiskale Abgabe von 2,5 % und einen Energiebeitrag von 12 % verhängt. Der Verband unter Leitung von Alejandro Castañeda bezeichnet die Maßnahme als konfiskatorisch und rechtlich fehlerhaft und fordert eine Überprüfung durch das Verfassungsgericht. Das Dekret soll Interventionen in Unternehmen wie Air-e finanzieren, das seit mehr als 17 Monaten interveniert wird.

Am 21. Januar 2026 erließ das Finanz- und Öffentliche Kreditministerium unter der wirtschaftlichen Notlage, die von Präsident Gustavo Petro ausgerufen wurde, das Dekret 0044 von 2026. Diese Verordnung führt zwei zentrale Maßnahmen für den Stromerzeugungssektor ein: eine parafiskale Abgabe von 2,5 % auf die vor Steuern erzielten Gewinne von 2025, die dem Unternehmensfonds der Superintendencia de Servicios Públicos Domiciliarios zugutekommt. Diese Abgabe, geschätzt auf rund 300 Milliarden Dollar, soll die Kontinuität, Qualität und Nachhaltigkeit des öffentlichen Stromdienstes gewährleisten und Interventionsprozesse in schwierigen Unternehmen finanzieren. Die Zahlungen erfolgen in zwei Raten: eine anfängliche von 1,25 % am 2. Februar 2026 und der Restbetrag am 15. Mai 2026, gemeldet über das Einheitliche Informationssystem (SUI). Sie gilt für Unternehmen, die Erzeugungsaktivitäten nach Artikel 14 des Gesetzes 142 von 1994 ausüben, ohne Auswirkungen auf die Einkommensteuerbasis. Die zweite Maßnahme sieht eine Sachleistung von 12 % der im Großhandelsstrommarkt verkauften Energie durch Wasserkraftwerke mit zentraler Dispatch vor. Diese Energie wird proportional an intervenierte Unternehmen wie Air-e verteilt, monatlich von XM S.A. E.S.P. abgerechnet, ohne Auswirkungen auf Tarife oder Marktpreise. Ihr Wert wird als 50 %-Steuerermäßigung auf die Einkommensteuer anerkannt. Andeg, geführt von Präsident Alejandro Castañeda, kritisierte das Dekret scharf und nannte es konfiskatorisch und rechtlich mangelhaft. „Das Dekret 044 von 2026 ist konfiskatorisch und weist schwerwiegende Rechtsmängel auf, da es die finanzielle Suffizienz der Erzeugeragenten gefährdet und ihnen Schulden auferlegt, die ihnen nicht obliegen“, sagte Castañeda. Der Verband hebt hervor, dass thermische Erzeuger Forderungen in Höhe von 1,2 Billionen Dollar bei Air-e und über 500 Milliarden Dollar aus dem Rest der Kette haben, was das systemische Risiko verschärft und Investitionen abschreckt. Darüber hinaus argumentiert Andeg, dass diese Maßnahmen das Dienstleistungsmodell verzerren, indem sie Erzeuger zwingen, zu ihren eigenen Schulden beizutragen, ohne die Probleme von Air-e strukturell zu lösen, das seit mehr als 17 Monaten in Atlántico, Magdalena und La Guajira interveniert wird. Castañeda forderte das Verfassungsgericht auf, das Dekret zusammen mit der Wirtschaftsnotlage zu prüfen, und warnte vor schädlichen Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit des Sektors und die institutionelle Glaubwürdigkeit. „Das verzerrt offensichtlich das Funktionieren des Stromsektors, der immer durch formelle Beziehungen zwischen Agenten über Verträge, den Austauschpool und den Marktbetriebsführer gekennzeichnet war“, fügte er hinzu.

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