Naomi Osaka musste bei den Miami Open eine Zweitrundenniederlage gegen die Qualifikantin Talia Gibson (7:5, 6:4) hinnehmen, was sie dazu veranlasste, ihre Zukunft auf der Profitour infrage zu stellen. Die an Nummer 16 gesetzte Spielerin, die 2024 nach einer 15-monatigen Babypause aufgrund der Geburt ihrer Tochter Shai zurückgekehrt war, stellte das Muttersein über den Wettkampfsport, sollte sich ihr Erfolg nicht einstellen, und kündigte zudem einen begrenzten Turnierplan für die Sandplatzsaison an.
Naomi Osaka, bei den Miami Open an Nummer 16 gesetzt, erhielt ein Freilos für die erste Runde, verlor jedoch in der zweiten Runde mit 7:5, 6:4 gegen die australische Qualifikantin Talia Gibson. Dies markierte ein weiteres frühes Ausscheiden in einer schwierigen Saison 2026, nachdem sie bei den Australian Open aufgrund einer Bauchmuskelverletzung links in der dritten Runde aufgeben musste und bei den Indian Wells in der Runde der letzten 16 glatt in zwei Sätzen gegen Aryna Sabalenka verlor. Osaka hat mit Verletzungen zu kämpfen, darunter ein wiederkehrendes Bauchmuskelproblem in Folge ihrer Schwangerschaft sowie jüngste Rückenbeschwerden. In ihrer Pressekonferenz scherzte sie: 'Ich werde langsam alt da draußen.' Sie kehrte 2024 auf die WTA-Tour zurück, nachdem sie im Juli 2023 ihre Tochter Shai zur Welt gebracht hatte, und erzielte bemerkenswerte Ergebnisse, darunter das Halbfinale bei den US Open, das Finale bei den Canada Open sowie ihren einzigen WTA-Einzeltitel nach ihrer Rückkehr beim L’Open 35 de Saint-Malo. Diese Erfolge stechen aus den allgemeinen Herausforderungen heraus, vor denen zurückkehrende Mütter wie Taylor Townsend und Belinda Bencic stehen. In Äußerungen nach dem Spiel, über die unter anderem The Japan Times berichtete, verdeutlichte Osaka ihr Dilemma: 'Ich habe das Gefühl, dass das für mich auch ein Dilemma ist.' Sie betonte die Priorität ihrer Familie: 'Wie ich letztes Jahr schon sagte: Ich werde nicht auf der Tour bleiben, wenn ich in der ersten Runde verliere. Ich wäre lieber eine großartige Mutter und für meine Tochter da.' Osaka bestätigte, dass sie die Charleston Open (ab dem 28. März) auslassen werde, und plant eine reduzierte Sandplatzsaison mit Madrid (ab dem 20. April), Rom und den French Open, wobei ihre Teilnahme in Madrid noch unsicher ist. Sie bekräftigte: 'Meine wichtigste Rolle ist nicht die einer Spielerin, sondern die einer Mutter für meine Tochter.'