Am Freitag (12.) verschickte Nubank irrtümlich Nachrichten an einige Kunden über eine nicht existierende Liquidation durch die Zentralbank. Der Fehler wurde von einem Entwickler verursacht, der versehentlich ein Warnsystem auslöste.
Die Benachrichtigungen wurden per App, SMS und E-Mail an einen kleinen Teil der Ultravioleta-Kunden gesendet. Sie berichteten über eine außergerichtliche Liquidation und Verfahren zur Wiedererlangung von Guthaben durch den Kreditgarantiefonds. Cristina Junqueira, Gründerin von Nubank, erklärte auf Instagram, dass der Fehler operativer Natur gewesen sei und bezeichnete die Situation als "bizarr". Sie erklärte, dass ein Mitarbeiter einen Pull Request eingereicht habe, der versehentlich das Liquidationsprotokoll aktivierte, und entschuldigte sich bei den betroffenen Kunden. Nubank teilte in einer Mitteilung mit, dass es sich bei dem Vorfall um einen einmaligen technischen Fehler gehandelt habe, der schnell identifiziert und korrigiert wurde, ohne Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb. Die Zentralbank veröffentlichte am Freitag ebenfalls eine Mitteilung, in der sie die Informationen dementierte. Die Aktien der Bank in New York stiegen um 0,8 %, während die BDRs an der B3 um 1,7 % fielen.