Owlcat bestätigt Einsatz von generativer KI beim Prototyping von The Expanse: Osiris Reborn

Owlcat Games hat bekannt gegeben, dass das Studio bei der Entwicklung seines Sci-Fi-RPGs The Expanse: Osiris Reborn generative KI einsetzt, allerdings ausschließlich für Prototyping und Platzhalter, die durch menschliche Arbeit ersetzt werden. Das Studio kündigte zudem einen Veröffentlichungstermin im Frühjahr 2027, eine geschlossene Beta ab dem 22. April sowie die Verfügbarkeit ab dem ersten Tag im Game Pass Ultimate an.

Owlcat Games, der in Zypern ansässige Entwickler von Pathfinder: Kingmaker, Pathfinder: Wrath of the Righteous und Warhammer 40K: Rogue Trader, äußerte sich am 26. März in einem Pressegespräch zu seinem Einsatz von generativer KI. PR-Managerin Katharina Popp erklärte: „Wir nutzen sie nicht, um Assets zu erstellen, die letztlich im Spiel landen. Wir verwenden sie intensiv für Prototyping, zum Ausprobieren von Dingen und für Platzhalter. Diese werden am Ende alle ersetzt.“ Sie fügte hinzu, dass KI dabei helfe, technische Aspekte schneller zu iterieren, wie etwa beim Konvertieren von 2D-Bildern in 3D oder bei Farbanpassungen, betonte jedoch, dass das Studio auf KI bei der Story oder dem Voice Acting verzichte, um sicherzustellen, dass die finale Version „zu 100 Prozent von Menschenhand geschaffen“ sei. Dies folgt auf eine Kontroverse im Jahr 2024 um eine Stellenanzeige, in der KI für die Konzeptentwicklung erwähnt wurde, woraufhin Owlcat klarstellte, dass dies auf Inspiration und frühe Prozesse begrenzt sei und sämtliche finale Grafik von professionellen Künstlern stamme. The Expanse: Osiris Reborn lässt sich von Mass Effect inspirieren und bietet deckungsbasierten Squad-Kampf, Dialogentscheidungen, Romanzen sowie RPG-Upgrades, legt dabei aber den Schwerpunkt auf bodenständige Science-Fiction, die auf der Buchreihe und der Syfy-Serie basiert. Das Spiel, das als Third-Person-Action-RPG in der Unreal Engine entwickelt wird, erscheint im Frühjahr 2027 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series S/X. Eine geschlossene Beta-Demo beginnt am 22. April für Käufer der 289 Dollar teuren Collector's Edition oder des 80 Dollar teuren Miller's Pack und umfasst die zweite Mission auf Eros inklusive Hintergrund- und Klassenwahl. Design Director Leonid Rastorguev erklärte den Zweck der Beta: „Wir wollen weiterhin prüfen, wie das Spiel bei den Spielern ankommt – Feedback einholen – und wir haben noch Zeit, einige Systeme basierend auf diesem Feedback zu überarbeiten.“ Game Design Producer Yuliya Chernenko verwies auf die Erfahrung von Owlcat mit ähnlichen Tests für Spielerrückmeldungen. Das Studio beschäftigt 200 Mitarbeiter für dieses Projekt und 60 bis 70 für Warhammer 40K: Dark Heresy.

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