Führungskräfte von Build a Rocket Boy haben mithilfe eines KI-Tools 'Arcadia Voice' entwickelt, einen Voice-Assistenten für das Spiel MindsEye. Die Demonstration stieß bei der Spielerschaft auf scharfe Kritik. Der Leiter der KI-Abteilung des Studios nahm dazu Stellung, um die Technologie zu verteidigen.
Mark Gerhard und Leslie Benzies, Co-CEOs von Build a Rocket Boy, schlossen sich am 30. April 2026 mit Joe Reeve von ElevenLabs und Will Jones, dem Leiter der KI-Abteilung des Studios, zusammen, um mittels KI eine neue Funktion für MindsEye zu 'vibe-coden'. Die daraus resultierende Funktion 'Arcadia Voice' ermöglicht die Sprachsteuerung innerhalb des Arcadia-Modus des Spiels, wodurch Spieler Waffen und Objekte spawnen oder durch das Verständnis des Spielzustands sogar neue erstellen können. Reeve teilte ein Video der Demonstration auf X und hob die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen GTA-Schöpfer und RuneScape-CEO hervor. Beobachtern zufolge erinnert die Funktion an Möglichkeiten, die bereits vor über einem Jahrzehnt zur Zeit von Xbox Kinect existierten. Die Discord-Community von MindsEye reagierte ablehnend auf die Demo und bezeichnete sie trotz ihrer Hingabe für das Spiel als peinlich. Will Jones reagierte auf die Kritik in einem Statement auf X und betonte, dass KI-Tools wie der Coding-Agent niemals Entwickler, Designer, Künstler, Qualitätssicherung oder Darsteller ersetzen würden. 'Spiele sind kreativ, kollaborativ und zutiefst menschlich', schrieb Jones. Er merkte an, dass er neu in der Spieleentwicklung sei, da Build a Rocket Boy seine erste Anstellung in der Branche darstellt.