Der Entwickler Pearl Abyss hat eingeräumt, generative KI-Tools für frühe 2D-Requisiten in Crimson Desert verwendet zu haben, mit der Absicht, diese vor der Veröffentlichung auszutauschen. Das Studio entschuldigte sich dafür, dass einige davon unbeabsichtigt in die finale Version gelangt sind, und für die mangelnde Transparenz. Es plant nun eine Überprüfung der Assets und den Austausch durch Patches.
Pearl Abyss, der Entwickler des Open-World-Fantasy-Spiels Crimson Desert, hat auf Berichte aus der Community über KI-generierte Bilder im Spiel nach dessen kürzlicher Veröffentlichung reagiert. In einer am 22. März 2026 in den sozialen Medien veröffentlichten Erklärung bestätigte das Studio: 'Während der Entwicklung wurden einige 2D-Requisiten als Teil früher Iterationsphasen unter Verwendung experimenteller generativer KI-Tools erstellt. Diese Assets halfen uns dabei, in den frühen Produktionsphasen schnell Tonalität und Atmosphäre auszuloten.' Das Studio fügte hinzu, dass es stets die Absicht war, diese nach einer finalen Überprüfung durch die Kunst- und Entwicklungsteams 'durch Arbeiten zu ersetzen, die unseren Qualitätsstandards und unserer kreativen Ausrichtung entsprachen'. Einige Assets seien jedoch 'unbeabsichtigt in der finalen Version enthalten' gewesen, was laut Unternehmen nicht den internen Standards entspreche. Pearl Abyss übernahm die volle Verantwortung und entschuldigte sich: 'Wir entschuldigen uns aufrichtig für diese Versäumnisse.' Das Studio erkannte zudem die Notwendigkeit einer besseren Offenlegung an: 'Wir räumen auch ein, dass wir unseren Einsatz von KI klarer hätten kommunizieren müssen.' Als Reaktion darauf führt das Studio derzeit 'eine umfassende Prüfung aller In-Game-Assets' durch und wird die betroffenen Inhalte in 'kommenden Patches' ersetzen, während gleichzeitig die internen Prozesse für mehr Transparenz überprüft werden. Der Steam-Eintrag zu Crimson Desert wurde aktualisiert, um den Einsatz von 'KI-generierten Inhalten' offenzulegen. Die Stellungnahme ging nicht auf separate Behauptungen über KI-generierte Übersetzungen ein. Der Start von Crimson Desert verlief mit gemischten Berichten, wobei einige technische Probleme auftraten, darunter das fehlende Support für Intel Arc GPUs – Intel zeigte sich enttäuscht und bot Unterstützung an. Dies folgt auf andere kürzlich veröffentlichte Fehlerbehebungen, wie etwa für das Steuerungsschema.