Wie aus einem Investorengespräch vom 23. März 2026 hervorgeht, wird Capcom keine KI-generierten Materialien in seine Spielinhalte integrieren. Das Unternehmen plant jedoch, KI-Tools zur Effizienzsteigerung in Entwicklungsprozessen wie Grafik, Sound und Programmierung einzusetzen. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Kritik an Nvidias DLSS 5-Implementierung in Resident Evil Requiem.
Am 23. März 2026 äußerte sich Capcom während einer Fragerunde im Rahmen eines 'persönlichen Online-Investoren-Unternehmensbriefings' zur generativen KI in der Spieleentwicklung. Laut den von @CapcomIR über Twitter geteilten Investor-Relations-Materialien versicherte das Unternehmen: 'Unser Unternehmen wird keine durch unsere KI generierten Materialien in Spielinhalte implementieren.' Ergänzend wurde hinzugefügt, dass man die Technologie 'aktiv zur Verbesserung von Effizienz und Produktivität im Spieleentwicklungsprozess nutzen' werde, wobei Einsatzmöglichkeiten in Bereichen wie Grafik, Sound und Programmierung untersucht würden. Eine ähnliche Aussage lautete: 'Wir werden keine von KI generierten Assets in unsere Spiele einbauen', während man sich gleichzeitig dazu bekannte, KI proaktiv zur Straffung repetitiver Aufgaben einzusetzen. Diese gemäßigte Haltung folgt auf Pläne vom Anfang des Jahres 2025, gemeinsam mit Google mit generativer KI zur Ideenfindung zu experimentieren. Die Ankündigung folgt auf die Kontroverse um das KI-gestützte DLSS 5-Update von Nvidia für Resident Evil Requiem, einen kürzlich erschienenen Survival-Horror-Titel, das von einigen Spielern als Beeinträchtigung der künstlerischen Vision des Spiels kritisiert wurde. Capcom meldete zudem starke Ergebnisse für das dritte Quartal, trotz schleppender Verkaufszahlen bei Monster Hunter Wilds. Während Publisher wie Square Enix eine größere Begeisterung für KI zeigen, strebt Capcom einen ausgewogenen Ansatz an und verzichtet auf fertige Assets im Spiel.