Koshi Nakanishi, Regisseur von Resident Evil Requiem, sieht in der Empörung der Fans über Nvidias KI-generierte Überarbeitung der Protagonistin Grace Ashcroft ein Zeichen dafür, dass das Team das ursprüngliche Design perfekt getroffen hat. Fans verspotteten die durch DLSS 5 vorgenommenen Änderungen, die der Figur starkes Make-up verliehen und ihre Gesichtszüge veränderten. Nakanishi bezeichnete die heftigen Reaktionen in einem aktuellen Interview als positiv.
Resident Evil Requiem erschien im Februar 2026 und überzeugte die Fans schnell mit der Protagonistin Grace Ashcroft. Wenige Wochen später, im März, präsentierte Nvidia seine DLSS-5-Technologie und nutzte generative KI, um Spielfiguren wie Grace und Leon S. Kennedy fotorealistisch zu überarbeiten. Die Änderungen an Grace – vollere Lippen und auffälliges Make-up – lösten weit verbreitete Häme aus, da Fans den „yassified“-Look kritisierten, der von ihrem markanten Originaldesign abwich. Nvidia-CEO Jensen Huang reagierte darauf, indem er einige Anschuldigungen als „völlig falsch“ bezeichnete.In einem Interview mit Eurogamer äußerten sich Game Director Koshi Nakanishi und Produzent Masato Kumazawa zu der Kontroverse. Nakanishi drückte seine Freude über die Bindung der Fans zu Grace aus und merkte an, dass sie durch ihre emotionale Ausdrucksstärke und Nahbarkeit dazu beitrage, dass die Spieler angesichts des intensiven Horrors mit ihr mitfiebern. Zur Kritik an DLSS 5 sagte er, es sei positiv, dass „viele Spieler kommentierten, dass ihnen das ursprüngliche Design von Grace sehr gefiel und sie es nicht verändert sehen wollten... Das bedeutete, dass wir das Design richtig hinbekommen haben.“Nakanishi betonte, wie die starken Meinungen den Status von Grace als Fan-Favoritin kurz nach der Veröffentlichung bestätigen. Er vermied konkrete Angaben zur Beteiligung seines Teams an der Nvidia-Demo, wertete den Aufruhr jedoch als Bestätigung ihrer Arbeit.