Fans von Pearl Abyss' Crimson Desert haben inmitten anhaltender Startprobleme Anzeichen von KI-generierter Kunst im Spiel identifiziert. Bilder zeigen Anomalien wie fehlende Finger und menschliche Körper, die mit Pferden verschmelzen. Einige vermuten zudem KI-gestützte Übersetzungen.
Pearl Abyss' Crimson Desert hat seit der Veröffentlichung mit technischen Herausforderungen zu kämpfen, darunter Verzögerungen und mangelnde Spielbarkeit auf bestimmten Plattformen. Social-Media-Beiträge heben Bilder im Spiel hervor, die Fans auf KI-Generierung zurückführen, wie etwa fehlende Finger und Gemälde, bei denen menschliche Körper mit Pferden zu verschmelzen scheinen. Ein Beobachter bemerkte: „Das ist ein kleiner Kerl. Sie stecken Stroh in einen kleinen Kerl und irgendein Freak malt es.“ Berichten zufolge wird zudem Bildmaterial exzessiv wiederverwendet, sogar innerhalb desselben Raums, was zu Beschwerden führt wie: „Ich verstehe, dass das keine hohe Priorität hat, aber überall kopierte Assets zu sehen, zerstört völlig die Immersion. Nur das gleiche Objekt zu drehen, kaschiert nicht, wie unecht sich die Welt anfühlt.“ Nicht alle Spieler stört das; einer erklärte: „Ich nehme KI-Bilder jederzeit lieber als Mikrotransaktionen.“ Die Verdächtigungen erstrecken sich auch auf Übersetzungen und Dialoge, die manche mit ChatGPT-Ausgaben vergleichen: „Diese Art von vergleichendem 'Es ist nicht nur x, es ist y', das ChatGPT macht. Die Texte wirken einfach etwas glanzlos, oder zufällige NPCs versuchen ohne jeden Grund zu tiefgründig oder wortreich zu sein.“ Unabhängig davon unterstützt das Spiel keine Intel Arc Grafikkarten. Intel teilte gegenüber Eurogamer mit: „Wir sind uns bewusst, dass Crimson Desert derzeit auf Systemen mit Intel-GPUs nicht startet, und wir sind sehr enttäuscht... Wir sind weiterhin bereit, Pearl Abyss bei Bedarf zu unterstützen.“ Diese Probleme erschweren das ohnehin schwierige Debüt des Spiels in der Welt von Pywel.