Pearl Abyss gab bekannt, dass sich das Einzelspieler-Rollenspiel Crimson Desert nur eine Woche nach der Veröffentlichung weltweit bereits über 3 Millionen Mal verkauft hat. Das Studio versprach kontinuierliche Fehlerbehebungen für Startschwierigkeiten, darunter die Kompatibilität mit Intel Arc GPUs und Steuerungsprobleme. Die Nutzerbewertungen haben sich durch schnelle Patch-Veröffentlichungen verbessert.
Pearl Abyss gab am 24. März bekannt, dass Crimson Desert, ein Spin-off des MMOs Black Desert, weltweit 3 Millionen Verkäufe erreicht hat, was einem Zuwachs von 1 Million Exemplaren seit Freitag entspricht. Das Spiel hatte bereits weniger als 24 Stunden nach seinem Debüt in der vergangenen Woche die Marke von 2 Millionen Verkäufen erreicht. „An alle, die Pywel betreten und diese Reise mit uns geteilt haben: Vielen Dank“, teilte das Team in den sozialen Medien mit. PR- und Marketingdirektor Will Powers dankte der Community für eine „fantastische erste Woche“ und bekräftigte: „Wir arbeiten weiter daran, das Spiel mit all eurem Feedback zu verbessern.“ Trotz des Verkaufserfolgs stand Crimson Desert vor Herausforderungen beim Start. Spieler berichteten, dass das Spiel über die Xbox App auf dem PC nicht startete, von schlechter Leistung auf den Standard-PS5-Modellen sowie von problematischen Maus- und Tastatursteuerungen. Nutzern von Intel Arc GPUs wurde zunächst geraten, eine Rückerstattung zu beantragen, da die Hardware zur Veröffentlichung nicht kompatibel war. Pearl Abyss entschuldigte sich später für die Formulierung in den FAQs und sicherte Kompatibilität zu: „Wir bereiten uns darauf vor, ein reibungsloses und stabiles Spielerlebnis“ auf Intel-Arc-Systemen zu bieten. Intel bestätigte, mehrfach Unterstützung bei der Entwicklung angeboten zu haben, äußerte sich enttäuscht über die Probleme zum Start und erklärte, weiterhin bereit zur Hilfe zu sein. Das Studio veröffentlichte am 23. März einen umfangreichen Patch, der Fehler behob, die Lebensqualität verbesserte und neue Tastaturkürzel einführte. Zudem räumte das Unternehmen die nicht offengelegte Nutzung generativer KI ein, entfernt nun diese Inhalte durch eine umfassende Prüfung und fügt einen entsprechenden Hinweis bei Steam hinzu. Die Nutzerbewertungen auf Steam und Metacritic sind in der vergangenen Woche leicht gestiegen, wobei Spieler die schnellen Reaktionen des Studios lobten.