Die PRI-Abgeordnete Paola Gárate hat das Nationale Verteidigungssekretariat dafür kritisiert, ihr trotz erhaltener Drohungen, darunter ein Trauerkranz und ein Vorfall mit vorgehaltener Waffe im vergangenen Oktober, keinen Schutz zu gewähren.
Gárate, eine Lokalpolitikerin in Sinaloa, berichtete, dass sie im Oktober 2025 mit einer Waffe am Kopf bedroht wurde und vor Kurzem einen Trauerkranz bei sich zu Hause erhielt. Die Abgeordnete erklärte, sie habe vom ersten Moment an Anzeige erstattet, unter anderem innerhalb von 24 Stunden bei der Staatsanwaltschaft. Während einer Pressekonferenz am 16. Juni erklärte Verteidigungsminister Ricardo Trevilla Trejo, Gárate sei geraten worden, Anzeige zu erstatten, damit die Nationalgarde eine Risikoanalyse durchführen könne. Trevilla merkte an, dass der Kontakt zur Abgeordneten aufrechterhalten werde und Anträge, die an das Sekretariat für Sicherheit und Bürgerschutz gerichtet seien, geprüft würden. Gárate entgegnete, dass die Behörden nicht über vollständige Informationen verfügten, und stellte die Kriterien für die Gewährung von Schutz infrage. „Was muss noch geschehen, damit ein Bürger Schutz erhält?“, erklärte sie in den sozialen Medien. Die Abgeordnete erwähnte zudem, dass sie 2021 während eines Wahlprozesses entführt worden sei.