Die Präsidenten von Kolumbien und den Vereinigten Staaten erörterten in einem Telefonat die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Drogenhandel und den Austritt Kolumbiens von der OFAC-Liste.
Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro führte am 3. Juli 2026 ein Telefonat mit dem US-Präsidenten Donald Trump. Das Gespräch verlief in herzlichem Ton und behandelte die freiwillige Vernichtung illegaler Drogenpflanzen.
Petro bat um Unterstützung für das Ausscheiden Kolumbiens von der OFAC-Liste. Trump reagierte positiv und erklärte, er werde sein Bestes tun, um dieses Ziel zu erreichen. Zudem sagte er zu, mit der kommenden Regierung Kolumbiens den Dialog zu suchen, um eine politische Verständigung mit der Opposition zu erzielen.
Beide Staatschefs besprachen das Vernichtungsprogramm, das bis Ende 2026 ein Ziel von 41.000 Hektar erreichen soll, wobei die Finanzierung bis zum 31. Dezember jenes Jahres gesichert ist. Petro bat um Zusammenarbeit bei der Aufrechterhaltung des Programms zur Ersetzung des Drogenanbaus.
Zum Abschluss dankte Trump Petro und sagte: "Nachdem ich Sie treffen konnte, habe ich verstanden, dass Sie ein guter Mann sind". Petro gratulierte den Vereinigten Staaten zu ihrem 250-jährigen Unabhängigkeitsjubiläum, das am 4. Juli gefeiert wurde.