Pinturas Bler hat angekündigt, seine Geschäftstätigkeit in Venezuela im Rahmen seiner Expansionsstrategie für Lateinamerika bis 2026 zu stärken. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund des wiederbelebten Handels zwischen Kolumbien und Venezuela. Das Unternehmen sieht Chancen in einem Markt mit anhaltender Nachfrage bei gleichzeitig verringerter lokaler Produktionskapazität.
Das kolumbianische Farbenunternehmen Pinturas Bler gab bekannt, dass es seine Aktivitäten in Venezuela als Teil seiner Expansionsstrategie für Lateinamerika bis 2026 ausbaut. Dieser Schritt steht im Einklang mit der Wiederaufnahme des bilateralen Handels zwischen Kolumbien und Venezuela nach der Wiedereröffnung der Grenze, auch wenn die Handelsvolumina laut Unternehmensangaben noch unter dem historischen Niveau liegen. In Venezuela besteht weiterhin eine Nachfrage in Bereichen wie Instandhaltung, Renovierung und Leichtindustrie, trotz der gesunkenen lokalen Produktionskapazitäten. „Es ist ein Markt mit anhaltender Nachfrage und spezifischen technischen Anforderungen, die nicht vollständig erfüllt werden, was ihn zu einem wichtigen Ziel unserer regionalen Strategie macht“, sagte José William Ruiz Ramírez, kaufmännischer Leiter des Unternehmens. Die Geschäftstätigkeit folgt einem B2B-Modell, bei dem lokale Partner für die landesweite Reichweite genutzt werden. „Wir haben derzeit einen strategischen Verbündeten in Barquisimeto, durch den wir eine breite nationale Abdeckung erreichen“, erklärte Carlos Andrés Ruiz, Marketingleiter. In Kolumbien passt sich der Farbenmarkt nach einem Abschwung in der Baubranche an, wobei Renovierungssegmente die Nachfrage über Baumärkte, spezialisierte Händler und digitale Plattformen stützen. Das Unternehmen plant zudem Wachstum in Ecuador, Peru und Panama.