Die Staatsanwaltschaft im Annelie-Mordprozess hat die ehemalige Partnerin des Verdächtigen als Überraschungszeugin mitten im Verfahren geladen. In der polizeilichen Vernehmung sagte sie, sie sei froh, nicht das Opfer zu sein.
Der Prozess wegen des Strangle-Mords an der 46-jährigen Annelie, getötet am 6. Dezember 2024 in ihrem Haus in Grythyttan, geht weiter. Ihr Leichnam wurde Monate später gefunden, in eine Daunendecke und Mülltüte gewickelt, in einem See nahe Hällefors. Der 56-jährige Verdächtige – ihr Partner damals – wurde noch am selben Tag festgenommen und von Staatsanwältin Carolin Tengroth angeklagt.nNun hat die Staatsanwaltschaft die Anhörung einer neuen Zeugin beantragt: die Ex-Partnerin des Verdächtigen. Ihre Aussage könnte Aufschluss über ihre Beziehung und den Fallhintergrund geben. Bei der polizeilichen Vernehmung sagte sie: «Ich bin froh, dass es nicht ich bin, die weg ist.»nDie Hinzunahme könnte die Verhandlungen in diesem vielbeachteten lokalen Fall beeinflussen, der die Örebro-County-Gemeinde schockiert hat.