Kickbox-Champion Rico Verhoeven hat enthüllt, dass die UFC ihm ein anständiges Vertragsangebot für ein Debüt gegen Derrick Lewis unterbreitet hat, er sich aber stattdessen für einen hochkarätigen Boxkampf gegen Oleksandr Usyk entschieden hat. Der Kampf um den WBC-Schwergewichts-Titel ist für den 23. Mai 2026 in den Pyramiden von Gizeh in Ägypten geplant. Verhoeven betonte den Respekt, den die UFC während der Verhandlungen gezeigt hat.
Rico Verhoeven, der am längsten amtierende Schwergewichts-Champion in der Geschichte des GLORY Kickboxings mit 13 Titelverteidigungen und einer Bilanz von 66-10, ist kürzlich nach Beendigung seines Vertrags mit der Organisation Free Agent geworden. Mit 36 Jahren hat er eine 1-0-Bilanz im Profi-Boxen aus einem Debüt 2014. In dieser Zeit hat die UFC ihm ein Vertragsangebot für ein mögliches Debüt bei UFC 324 gegen Derrick Lewis unterbreitet. In einem Interview bei „The Ariel Helwani Show“ beschrieb Verhoeven das Angebot der UFC als respektabel und finanziell mit seinen GLORY-Einnahmen vergleichbar. „Es war anständig. Es war ein anständiges Angebot“, sagte er. Er merkte an, dass Online-Spekulationen über ein Billigangebot unbegründet waren. „Sie haben mich mit viel Respekt behandelt und mir ein wirklich anständiges Angebot gemacht, besonders im Vergleich zu dem, was sie anderen Kämpfern bieten“, fügte Verhoeven hinzu. Allerdings entschied sich Verhoeven letztlich für eine Crossover-Boxmöglichkeit, die zunächst gegen Anthony Joshua geplant war, nun aber gegen den ungeschlagenen Oleksandr Usyk (24-0), den unumstrittenen Schwergewichts-Boxchampion, stattfindet. Der Kampf bringt ein hohes Honorar mit sich und passt zu seinem Status als einer der größten Schwergewichts-Kickboxer. „Ein großer Crossover-Kampf gegen Anthony Joshua mit einem ernstzunehmenden Honorar – oder ein Crossover in die UFC, was etwas anderes ist. Derrick Lewis ist ein toller Kämpfer. Er ist ein guter Name in der UFC, aber er hat nicht den Status, den ich suche“, erklärte Verhoeven. Obwohl Verhoeven keine genauen Zahlen nannte, deutete er an, dass das UFC-Angebot ein solider Einstieg für einen Wechsel ins MMA gewesen wäre, aber nicht mit den Boxperspektiven mithalten konnte. Er hat einen zukünftigen UFC-Auftritt nicht ausgeschlossen.