Die Special Assets Society berichtete von Anträgen auf Schließung der Lili Pink- und Yoi-Filialen infolge der rechtlichen Schritte gegen Fast Moda.
Die Special Assets Society (SAE) hat 87 Anträge von Geschäftsleuten und Betreibern von Einkaufszentren erhalten, um Mietverträge für Lili Pink- und Yoi-Filialen zu beenden. Dies folgt auf rechtliche Schritte gegen Fast Moda wegen mutmaßlicher Geldwäsche und Schmuggel. Die SAE meldete zudem 23 Eingaben, in denen Klärungen zum Prozess der Vermögenseinziehung gefordert wurden. Die Staatsanwaltschaft dokumentierte Geldwäsche in Höhe von 730 Milliarden Pesos, unrechtmäßige Bereicherung von über 430 Milliarden Pesos und möglichen Schmuggel im Wert von mehr als 75 Milliarden Pesos. Die Behörde warnte, dass vorzeitige Schließungen etwa 260 Beschäftigte betreffen würden, bei denen es sich größtenteils um alleinerziehende Frauen handelt. Fast Moda wird unter der Verwaltung des Fonds für Rehabilitation, soziale Investitionen und Kampf gegen organisiertes Verbrechen (Frisco) betrieben. Im Mai ernannte die SAE Hernán Sebastián Ulchur zum gesetzlichen Vertreter des Unternehmens, um dessen Geschäftstätigkeit zu bewerten.