Die kürzlich errichtete Musikbühne im Restaurang Wega des Malmö-Museums wurde nach einem Konflikt abgebaut. Veranstalter SaraClaes Schmidt, der mehr als eine Million SEK investierte, nennt es „verfickt tragisch“. Der Streit dreht sich um Genehmigungen und behinderte Sicht.
Vor nur wenigen Monaten wurde eine Musikbühne im Restaurang Wega des Malmö-Museums errichtet, finanziert vom Veranstalter SaraClaes Schmidt aus eigenen Mitteln in Höhe von über einer Million SEK. Die 45 Zentimeter hohe Bühne wurde laut Stadtverwaltung auf einem gemeinsamen Bereich ohne Genehmigungen gebaut und blockierte die Sicht auf den Dänischen Garten, was zu einer Abräumbeschluss bis spätestens 15. Januar führte. Das letzte Konzert fand dienstags statt und war ein Erfolg trotz Schmidts schlechten Zustands. „Es ist fantastisch gut gelaufen, eines der besten Konzerte, die wir hatten. Es war voll,“ sagt er. Der Abbau begann dienstagsmorgens und weckt starke Emotionen. Restaurantbesitzerin Monica Bengtsson beschrieb sich als traurig und wütend: „Man fühlt sich machtlos. Es ist eine Trauer.“ Sie plant, ironischerweise einen Kuchen zu kaufen, der das Museum gratuliert. Elektriker Christoffer Karlsson, der die Bühne vor vier Monaten installierte, half nun beim Abbau. „Wir scherzen normalerweise, dass doppelte Arbeit doppelte Freude bringt, aber nicht diesmal,“ kommentierte er. Schmidt läuft auf dem Gelände umher, sichtlich enttäuscht. „Es ist verfickt tragisch. Der tragischste Teil ist, dass ich eine Bühne an das Museum, die Stadt Malmö und Wega gespendet habe. Es ist eine echte Bühne,“ sagt er. Die Bühne wird nun in einem Lager aufbewahrt und steht jedem zur Verfügung, der sie braucht. Konzerte in Wega gehen weiter, aber ohne Bühne wird es anders. Museumseinheitenchefin Camilla Bunke hat zuvor das Problem mit dem gemeinsamen Raum erklärt.