Während die Schneestörungen am Schiphol-Flughafen in die zweite Woche gehen – Tausende inklusive zuvor berichteter Schwedinnen stranden – stehen die 26-jährige Frida Johansson und ihre zwei Freundinnen vor steigenden Kosten von 40.000 SEK, Medikamentenmangel und der Drohung, ihre Soziologie-Abschlussfeier zu verpassen.
Frida Johansson, 26, aus Schweden, steckt seit ihrer Silvesterreise mit zwei Freundinnen nun sechs Tage später in Amsterdam fest, aufgrund wiederholter SAS-Flugausfälle inmitten des anhaltenden Chaos auf Schiphol. „Alles steht gerade still“, sagt Frida gegenüber Aftonbladet und bezweifelt die neueste Versprechung der Airline für einen Abflug in zwei Tagen.
Nach Verlassen des Flughafens haben sie neue Kleidung gekauft, da sie leicht gepackt hatten, und lokale Rezepte für die erschöpften lebenswichtigen Medikamente einer Freundin besorgt. SAS verspricht die Erstattung angemessener Unterkunft und Mahlzeiten bei Einreichung von Belegen, schließt aber Hygieneartikel aus, sodass die Kosten bei 40.000 SEK für Hotels, Essen und Flughaftransfers liegen.
Fridas Hauptbedenken ist eine obligatorische Vorbereitungssitzung an der Universität Umeå nächste Woche, die für ihren Soziologieabschluss und den neuen Job erforderlich ist. „Wenn ich nicht teilnehme, bekomme ich meinen Abschluss nicht“, sagt sie besorgt über weitere Verzögerungen in den schneegeplagten Operationen.