Schwedische Atomwaffen würden mehr kosten als nützen, argumentiert Expertin

In einem Gastbeitrag in Dagens Nyheter bezweifelt die Doktorandin July Decarpentrie an der Schwedischen Verteidigungshochschule, ob Schweden in eigene Atomwaffen investieren sollte. Sie räumt militärstrategische Vorteile ein, argumentiert aber, dass die Nachteile diese überwiegen.

In einem am 20. Februar 2026 in DN Debatt veröffentlichten Artikel diskutiert July Decarpentrie, Doktorandin an der Schwedischen Verteidigungshochschule, eine mögliche Investition Schwedens in eigene Atomwaffen. Sie beschreibt die militärstrategischen Vorteile als klar: Atomwaffen können Kriege verhindern, politische Flexibilität bieten und Stärke signalisieren.  nnTrotzdem argumentiert Decarpentrie, dass ein genauerer Blick zeigt, dass die Nachteile schwerer wiegen. „Atomwaffen machen uns nicht sicherer – sie machen uns verletzlicher“, schreibt sie. Der Beitrag betont, dass die Vorteile die erhöhten Risiken nicht aufwiegen.  n nDer Debattenbeitrag wirft Fragen zur schwedischen Sicherheitspolitik inmitten geopolitischer Spannungen auf, doch Decarpentrie konzentriert sich darauf, Vor- und Nachteile abzuwägen, ohne konkrete Alternativen vorzuschlagen.

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