Das Ta'sis-Bündnis hielt in Addis Abeba eine Pressekonferenz ab, um jeden Friedensprozess abzulehnen, der das Bündnis ausschließt oder islamistische Gruppen einbezieht.
Die Sudan Founding Alliance gab ihre Positionen im Vorfeld der Gespräche mit dem Fünf-Parteien-Mechanismus bekannt. Sprecher Ahmed Tagad Lissan erklärte, jede Vereinbarung außerhalb internationaler Rahmenbedingungen sei lediglich ein nutzloses Projekt für die Öffentlichkeitsarbeit. Er bestritt jeglichen Kontakt zur sudanesischen Armee und forderte ein absolutes Veto gegen die Islamische Bewegung und die National Congress Party. Das Bündnis forderte eine dreimonatige humanitäre Waffenruhe über die Jeddah-Plattform, bevor politische Gespräche aufgenommen werden. Es kritisierte den Vertreter der Afrikanischen Union, Mohamed Baalish, wegen mangelnder Unparteilichkeit, betrachtet die AU jedoch weiterhin als die geeignete Plattform, sofern die Teilnehmer objektiv ausgewählt werden. Berater Mohamed Al-Mukhtar Al-Nour machte die islamistische Bewegung für die Verlängerung des Krieges verantwortlich und merkte an, dass die Rapid Support Forces den Konflikt nicht begonnen hätten. Er betonte, dass das Bündnis weite Teile des Sudan kontrolliere und warnte davor, dass ein Ausschluss des Bündnisses die Machtverhältnisse ignorieren würde.