Die Weltwetterorganisation der Vereinten Nationen hat vor einem möglicherweise starken El-Niño-Ereignis gewarnt, das weltweit zu extremeren Wetterphänomenen führen könnte.
Die Warnung folgt auf Daten der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration, die eine Erwärmung der Meeresoberflächentemperaturen in der Niño-Region des Pazifischen Ozeans seit Januar belegen. Seit Juni 2026 sind Anomalien von nahezu 0,5 Grad Celsius aufgetreten.
Alvaro Silva, ein Vertreter der WMO, erklärte, dass die Intensität von El Niño die Wahrscheinlichkeit für extreme Wetter- und Klimaereignisse weltweit zusätzlich zum langfristigen Klimawandel erhöhe. Er forderte von Dürre betroffene Regionen wie Südafrika auf, jetzt zu handeln, um die Wasserversorgung sicherzustellen.
Die WMO und ihre Partner prognostizieren, dass die Temperaturen in der Region von Juli bis September weiter ansteigen und ihren Höhepunkt zwischen November 2026 und Februar 2027 erreichen werden. Auswirkungen auf das Wetter werden erst einige Monate nach diesem Höhepunkt erwartet.