Die Verwaltung der USP kündigte am Mittwoch die Schaffung einer Kommission für Moderation und institutionellen Dialog an, um mit den seit einem Monat streikenden Studierenden zu verhandeln. Das Gremium wird mit in Konfliktmediation erfahrenen Fachleuten besetzt sein. Die Entscheidung folgt auf eine festgefahrene Situation und die Besetzung des Rektorats.
Die Verwaltung der Universität von São Paulo erklärte, dass der neue Debattenkanal studentische Vertreter und Mitglieder des Managements einbeziehen werde. Die Namen der Fachleute wurden ebenso wenig bekannt gegeben wie das Datum des ersten Treffens, das jedoch zeitnah angesetzt werden soll.
Die Studierenden fordern eine Erhöhung der Papfe-Beihilfe von 885 R$ auf 1.804 R$ monatlich, was dem Mindestlohn in São Paulo entspricht. Die Verwaltung schlug eine Anpassung auf 912 R$ vor, was vom zentralen Studierendenrat (DCE) abgelehnt wurde. Der Streik begann am 14. April und legte mehr als hundert Studiengänge lahm.
Mehr als 70 Professoren unterzeichneten einen offenen Brief, in dem sie die Räumung des Rektoratsgebäudes durch die Militärpolizei am 10. Mai verurteilten. Das Dokument fordert die Wiederaufnahme der Verhandlungen und garantiert, dass kein Student bestraft wird. Der Cruesp tritt am Donnerstag zusammen, um das Thema zu erörtern.