Vandalismus an einem antiken Hanuman-Tempel im Gebiet Kali Pahari in Asansol, Westbengalen, hat die Spannungen verschärft. Politiker der BJP warfen der Landesregierung vor, religiöse Stätten ins Visier zu nehmen, und forderten ein hartes Durchgreifen. Unterstützer hielten eine Sitzblockade vor der Polizeistation ab und blockierten die GT Road.
Am Dienstag drangen asoziale Elemente in den Hanuman-Tempel im Gebiet Kali Pahari in Asansol ein und beschädigten das Hanuman-Idol, ein Shivling sowie die Götterfiguren von Brahma, Vishnu und anderen Gottheiten. Als die Nachricht von dem Vorfall bekannt wurde, versammelten sich wütende Anwohner.
Die BJP-Kandidatin für Asansol Süd, Agnimitra Pal, und weitere Führungspersönlichkeiten trafen am Tatort ein und begannen mit Protesten. Sie verwiesen auf Vorfälle in Nandigram und Hugli und bezeichneten das Geschehen als eine Verschwörung gegen hinduistische religiöse Stätten. Pal erklärte, dass es am Tempel oder in der Nähe keine Überwachungskameras gebe, was Fragen zur Sicherheit und zu den Ermittlungen aufwerfe, und forderte konkrete Maßnahmen.
Die Demonstranten hielten eine Sitzblockade vor der Polizeistation Asansol Süd ab und blockierten die GT Road, indem sie Reifen verbrannten. Dies führte zu massiven Verkehrsbehinderungen in der Stadt. Aufgrund der zunehmenden Spannungen wurden Polizei und zentrale Sicherheitskräfte entsandt.
Der Vorfall ereignete sich im Vorfeld der Parlamentswahlen 2026 in Westbengalen inmitten wachsender politischer Spannungen aufgrund von Angriffen auf religiöse Stätten.