McLaren-CEO Zak Brown erklärte, er wäre schockiert, wenn Christian Horner nach seinem Abschied von Red Bull nicht in die Formel 1 zurückkehren würde. Zudem gab Brown die Verpflichtung von Gianpiero Lambiase von Red Bull als Chief Racing Officer bei McLaren ab 2028 bekannt. Der ehemalige Haas-Teamchef Guenther Steiner bezeichnete dies als langfristigen Gewinn eines Top-Talents.
Im Nachgang zu Christian Horners Äußerungen vom Januar, in denen er den Wunsch äußerte, nur für eine siegfähige Gelegenheit in die Formel 1 zurückzukehren (siehe: 'Christian Horner bricht Schweigen über mögliche Formel-1-Rückkehr'), äußerte McLaren-CEO Zak Brown sein Erstaunen über die Vorstellung, Horner könnte dem Sport fernbleiben. 'Angesichts seiner Leidenschaft für den Sport und seines Alters wäre ich schockiert, wenn er nicht zurückkehren würde... sei es bei Alpine oder anderswo', sagte Brown und bezeichnete Horner als 'großartige Persönlichkeit' und 'herausragenden Manager'.
Berichte bringen den 52-jährigen Horner, der Red Bull über 20 Jahre zu acht Fahrer- und sechs Konstrukteurstiteln führte, weiterhin mit einer 24-prozentigen Beteiligung an Alpine und anderen Teams in Verbindung.
Unabhängig davon gab McLaren die Verpflichtung von Gianpiero Lambiase – Red Bulls Head of Racing und langjähriger Renningenieur von Max Verstappen – als Chief Racing Officer bekannt, der ab 2028 oder früher unter Andrea Stella tätig sein wird. Brown merkte an, dass dies Stella bei seiner Arbeitsbelastung als Teamchef sowie in seinen rennsportlichen und technischen Funktionen entlasten werde.
Der ehemalige Haas-Teamchef Guenther Steiner lobte den Wechsel als 'wichtiges langfristiges Signal' und hob dabei auch die Verpflichtung des ehemaligen Red-Bull-Strategiechefs Will Courtenay durch McLaren hervor. Er prognostizierte, dass Red Bull Lambiase aufgrund von Motivationsproblemen vorzeitig ziehen lassen werde, und sagte: 'Sie werden ihn nicht halten.'