McLaren Racing CEO Zak Brown hat das Modell der Formel 1 mit „A-Teams und B-Teams“ kritisiert und gewarnt, dass dies die Integrität des Sports gefährden könnte. Er verwies auf aktuelle Personalwechsel zwischen Red Bull und dem Schwesterteam Racing Bulls als Beispiele für mögliche unfaire Vorteile. Brown forderte eine größere Unabhängigkeit der elf Teams, um das Vertrauen der Fans zu wahren.
Zak Brown äußerte seine Bedenken kurz nachdem Red Bull die Einstellung des stellvertretenden Technischen Direktors von Racing Bulls, Andrea Landi, als neuen Leiter der Performance-Abteilung bekannt gegeben hatte. Landi beginnt seine Tätigkeit am 1. Juli am Red Bull-Standort in Milton Keynes. Im Gegensatz dazu ist McLarens Versuch, Gianpiero Lambiase, den Leiter der Renneinsätze bei Red Bull, zu verpflichten, aufgrund von Freistellungsregelungen (Gardening Leave) möglicherweise bis 2028 verzögert. Brown betonte, dass derart schnelle Wechsel zwischen eng verbundenen Teams zu unfairen finanziellen und sportlichen Vorteilen führen, oft ohne Ausgleich innerhalb der Budgetobergrenze. Er nannte Beispiele wie den schnellen Austausch von Mitarbeitern zwischen Ferrari und Haas und merkte an, dass geistiges Eigentum „im Kopf“ gespeichert sei.