Red-Bull-F1-Teams stellen technische Führung nach schwachem Start in die Saison 2026 um

Red Bull Racing hat Ben Waterhouse zum Chief Performance and Design Engineer befördert und Andrea Landi von Racing Bulls ab dem 1. Juli als Head of Performance verpflichtet. Dan Fallows, dessen Wechsel bereits im Januar angekündigt wurde, hat nun seine Arbeit als Technischer Direktor bei Racing Bulls aufgenommen. Die personellen Veränderungen erfolgen vor dem Hintergrund eines schwierigen Saisonauftakts beider Teams im Jahr 2026.

Red Bull kündigte am Freitag eine Reihe von technischen Beförderungen und Neueinstellungen an, um die Leistung seiner Teams zu stärken.

Der langjährige Head of Performance Engineering, Ben Waterhouse, wurde zum Chief Performance and Design Engineer bei Red Bull Racing befördert. Er wird als Bindeglied zwischen den Abteilungen Design und Fahrzeugperformance fungieren und an den Technischen Direktor Pierre Wache berichten. Das Team betonte, dass diese Rolle die Integration zwischen diesen Bereichen stärke und die Entwicklung wettbewerbsfähiger, leistungsstarker Lösungen beschleunigen werde. Dies spiegele zudem den kontinuierlichen Fokus von Red Bull wider, interne Talente zu fördern und gleichzeitig führende Experten aus dem gesamten Sport zu gewinnen.

Als Nachfolger von Waterhouse als Head of Performance bei Racing Bulls wird Andrea Landi, bisher stellvertretender Technischer Direktor und zuvor Leiter der Designabteilung, zum 1. Juli zu Red Bull wechseln.

Landis Wechsel ist Teil einer umfassenderen Umstrukturierung bei Racing Bulls, bei der auch Guillaume Cattelani, verantwortlich für die Fahrzeugperformance, das Team verlässt.

Unterdessen hat Dan Fallows—dessen Verpflichtung nach einer Freistellungsphase bei Aston Martin bereits im Januar bekanntgegeben wurde—seine Rolle als Technischer Gesamtdirektor bei Racing Bulls angetreten und berichtet an den Chief Technical Officer Tim Goss. Teamchef Alan Permane erklärte: 'Dan verfügt über einen großen Erfahrungsschatz, und sein technisches Verständnis sowie seine Führungsqualitäten werden für das Team ein echter Gewinn sein.'

Aktuell liegt Red Bull nach drei Grands Prix mit 16 Punkten auf dem sechsten Platz der Konstrukteurswertung; das beste Ergebnis war ein sechster Platz für Max Verstappen in Australien. Racing Bulls liegt mit zwei Punkten Rückstand auf dem siebten Rang, nachdem das Team an jedem bisherigen Rennwochenende Punkte erzielen konnte.

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