Ferrari hat Carlo Santi als Interim-Renn-Ingenieur für Lewis Hamilton vor den Tests in Barcelona ernannt, auf Wunsch des Fahrers nach einem Wechsel von Riccardo Adami. Das Team prüft externe Optionen, einschließlich einer möglichen Einstellung von McLaren, für die langfristige Rolle 2026. Martin Brundle meint, der Wechsel hätte früher erfolgen sollen, um zugrunde liegende Probleme anzugehen.
Lewis Hamiltons technisches Setup bei Ferrari unterzieht sich für die Saison 2026 erheblichen Veränderungen. Der siebenfache Weltmeister hat sich von seinem bisherigen Renn-Ingenieur Riccardo Adami getrennt, der zuvor mit Sebastian Vettel und Carlos Sainz zusammengearbeitet hat. Hamilton selbst bat Teamchef Frédéric Vasseur um den Wechsel und begründete dies mit fehlender Chemie nach einem schwierigen Jahr voller Unsicherheiten und Niederlagen. Als sofortige Lösung hat Ferrari auf Carlo Santi zurückgegriffen, einen erfahrenen Ingenieur, der lange mit Kimi Räikkönen zusammengearbeitet hat, um die Rolle während der kommenden Testwoche in Spanien zu übernehmen. Santi wird Hamiltons primärer Ansprechpartner sein, unterstützt von Bryan Bozzi, der normalerweise für Charles Leclerc arbeitet, speziell für die Barcelona-Sessions. Eine dauerhafte Ernennung steht noch aus, Berichten zufolge sucht Ferrari jedoch nach Talenten außerhalb des Teams, wobei ein Name im Zusammenhang mit McLaren an Fahrt gewinnt. Dieser Schritt unterstreicht Hamiltons Bestreben, seine Arbeitsbeziehungen neu aufzubauen und seinen Wettbewerbsvorteil zurückzugewinnen. Zur Entwicklung äußerte sich Ex-Formel-1-Fahrer und Sky-Sports-Präsentator Martin Brundle und stellte fest, dass der Ingenieurswechsel „früher hätte erfolgen sollen“, und fügte hinzu, dass „etwas geändert werden musste“, um Hamiltons Situation bei Ferrari zu verbessern. Das Team schweigt zu endgültigen Entscheidungen und konzentriert sich zunächst darauf, die Dinge für die Tests zu kitten. Diese Umorganisation beleuchtet die laufenden Anpassungen innerhalb von Ferrari, während Hamilton in das Team integriert wird und versucht, seine Form wiederzufinden inmitten hoher Erwartungen an das neue SF-26-Auto.