Lewis Hamiltons langfristige Pläne bei Ferrari sind nach einer schwierigen Debütsaison 2025 ungewiss. Der siebenfache Weltmeister wird voraussichtlich volle Kontrolle über seine Entscheidung jenseits von 2026 haben, inmitten von Anpassungsschwierigkeiten und wegweisenden neuen Regulierungen. Journalisten heben das kommende Jahr als Entscheidungsjahr für seine Karriere im Team hervor.
Lewis Hamiltons Wechsel zu Ferrari im Jahr 2025 weckte hohe Erwartungen, doch die Saison gestaltete sich schwierig. Er konnte kein Grand-Prix-Podium erringen und erreichte Top-Drei-Platzierungen nur in Sprint-Rennen. Charles Leclerc übertraf ihn, beendete die Fahrerwertung vor ihm und festigte seine Rolle als Führungsdriver des Teams. Hamiltons Vertrag läuft bis Ende 2027, mit einer Option für 2028 unter seiner persönlichen Kontrolle. Da 2026 umfassende technische Regeländerungen einführt, gilt die Saison als entscheidend für Ferraris Wettbewerbsfähigkeit und Hamiltons Zukunft. Laut Formel-1-Journalist Mark Hughes im Motor Sport Magazine Podcast herrscht ein gemeinsames Verständnis zwischen Hamilton und Ferrari, dass der Brite seinen Weg wählt, falls die Leistung nicht zunimmt. „Lewis Hamilton würde letztlich derjenige sein, der Schlüsse über seine Zukunft zieht, wenn die Ergebnisse unter den Erwartungen bleiben“, sagte Hughes. Hughes wies darauf hin, dass ein Wiederholung der 2025-Probleme Hamiltons Optionen einschränken würde und einen Wechsel zu einem anderen Top-Team aufgrund der intensiven Prüfung bei Ferrari unwahrscheinlich mache. Ehemaliger Weltmeister Damon Hill ergänzte, dass Hamilton Mitte 2026 sogar aussteigen könnte, falls er nicht um Siege kämpfen kann, was den Fahrer-Markt neu gestalten könnte. Technische Herausforderungen rühren von der Anpassung an Ferraris Auto her, das Motorbremsen beim Kurveneinstieg betont – im Gegensatz zu Hamiltons bevorzugtem aggressivem Lenkstil mit starker Vorderachsdrehung, den er bei Mercedes perfektioniert hat. Beim Pre-Season-Test in Barcelona fuhr Hamilton trotz sichtbaren Unbehagens die schnellste Runde und weckt vorsichtigen Optimismus für 2026.