Red-Bull-Chefdesigner Craig Skinner tritt nach 20 Jahren zurück

Red Bull Racing hat den Abschied seines Chefdesigners Craig Skinner nach zwei Jahrzehnten beim Team bestätigt. Der Schritt erfolgt vor der Formel-1-Saison 2026 und wird als eigene Entscheidung Skinners beschrieben. Es gibt keine Angaben zu seinen zukünftigen Plänen oder einem Nachfolger.

Red Bull Racing hat den Abschied von Craig Skinner, seinem Chefdesigner, nach 20 Jahren im Dienst bekanntgegeben. Die Nachricht wurde gegenüber RacingNews365 bestätigt, wobei das Team mitteilte, dass Skinner das Red Bull Technology Team verlassen wird. Laut Quellen traf Skinner die Entscheidung selbst, und sie steht in keinem Zusammenhang mit jüngsten Berichten über andere Teamabgänge.  Skinner trat 2006 bei Red Bull ein, nachdem er zuvor bei Jordan und Williams gearbeitet hatte. Er begann seine Tätigkeit als Computational-Fluid-Dynamics-Ingenieur (CFD) und stieg in mehrere Rollen auf. 2009 wurde er Gruppenleiter, später stellvertretender Leiter der Aerodynamik und 2018 Chef-Aerodynamiker. 2022 wurde Skinner zum Chefdesigner ernannt und spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des RB19-Wagens für die Saison 2023, der als erfolgreichstes Fahrzeug der Formel-1-Geschichte gilt.  Der Zeitpunkt des Abschieds, am Vorabend der Formel-1-Saison 2026, wird von GPblog als signifikanter Schlag für Max Verstappen und das Team beschrieben. Die offizielle Stellungnahme von Red Bull betont jedoch die Dankbarkeit für Skinners Beiträge. „Nach 20 Jahren im Team wird Craig Skinner, unser Chefdesigner, das Red Bull Technology Team verlassen“, hieß es in der Erklärung. „Craig war ein integraler Bestandteil unseres Teams und seines Erfolgs, und wir möchten ihm für seine harte Arbeit und Hingabe danken. Das gesamte Red-Bull-Team wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.“  Derzeit gibt es keine Informationen über Skinners nächste Schritte oder wer ihm im in Milton Keynes ansässigen Team nachfolgen wird.

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