Das Haas F1 Team liegt nach den ersten Läufen in Melbourne und Shanghai weiterhin auf dem vierten Platz der Formel-1-Konstrukteurswertung. Die konstanten Punkteplatzierungen von Oliver Bearman – ein siebter Platz in Australien und ein fünfter in China – haben das amerikanische Team inmitten der Probleme von Red Bull an die Spitze des Mittelfelds befördert.
Aufbauend auf dem beeindruckenden Ergebnis von Shanghai widersetzt sich Haas in der Formel-1-Saison 2026 unter dem neuen Reglement weiterhin den Erwartungen der Vorsaison. Mit Punkten aus beiden Auftaktrennen führt das Team das Mittelfeld vor Rennställen wie Alpine und Williams an und überholt vorübergehend einen schwächelnden Red-Bull-Rennstall. Der junge Pilot Oliver Bearman spielte eine entscheidende Rolle, indem er an seine Dynamik vom Ende des Jahres 2025 anknüpfte (einschließlich Platz vier in Mexiko). In Australien erreichte er den siebten Platz; in China schaffte er den Sprung in Q3, startete von Platz zehn und beendete das Rennen als Fünfter – als bester Pilot außerhalb von Mercedes und Ferrari. Bearman fuhr einige Runden vor Max Verstappen, bevor der Red Bull ausschied, und entging geschickt einem Dreher seines Teamkollegen Isack Hadjar in der ersten Runde. Die solide Rennpace des Teams glänzte bei den schwierigen Reifenbedingungen in Shanghai, wobei ein starkes Management bei Ausbleiben der Kollision zwischen Esteban Ocon von Alpine und Franco Colapinto von Williams möglicherweise ein doppeltes Punkteresultat ermöglicht hätte. Das Chassis des VF-26 unter der Leitung von Technikdirektor Andrea De Zordo überzeugt trotz der Defizite des Mercedes-Kundenmotors gegenüber den Werksteams durch gute Kurveneigenschaften. Haas belegte bei den Testfahrten in Barcelona den zweiten Platz bei den absolvierten Runden (nur hinter Mercedes) und legte den Schwerpunkt auf Energierückgewinnung und Reifen – ein Schlüssel zum Erfolg im neuen Zyklus. Dies spiegelt den starken Saisonstart von 2022 wider, der nun durch bessere Ressourcen weiter verbessert wurde. Wie nach Shanghai berichtet, lobte Teamchef Ayao Komatsu, dass man Red Bull aus eigener Kraft geschlagen habe. Die Aufrechterhaltung der Entwicklung wird angesichts der schnellen Fortschritte entscheidend sein.