Haas F1 hat die Livree für seinen 2026er-Challenger VF-26 vorgestellt, die das weiße, schwarze und rote Design beibehält und mit prominentem Toyota-Branding aufwartet. Teamchef Ayao Komatsu gibt eine Realitätsprüfung ab und warnt, dass die neuen Regeln erhebliche Hürden für das kleinste Team im Feld bedeuten. Technischer Direktor Andrea De Zordo hebt das Energiemanagement als zentrale Herausforderung inmitten rasanter Fahrzeugentwicklung hervor.
Haas F1 hat einen wichtigen Meilenstein in den Vorbereitungen auf die Saison 2026 gesetzt, indem es die Livree für den VF-26 in den sozialen Medien enthüllte, nach jüngsten Vorstellungen von Red Bull und Racing Bulls. Das Design behält die charakteristischen weiß-schwarz-roten Farben des Teams bei, mit einem deutlichen Zuwachs an Toyota-Branding, da das japanische Unternehmen die Titelsponsorenrolle übernimmt. Renderings zeigen die Livree aus mehreren Perspektiven und betonen die aerodynamische Form des VF-26. Parallel zur Vorstellung gab Teamchef Ayao Komatsu ehrliche Einblicke in die Herausforderungen, die Haas erwarten. Im High Performance Podcast beschrieb Komatsu die kommende Saison als Fortsetzung seiner Aufbaumaßnahmen seit der Ablösung von Guenther Steiner, mit Fokus auf interne Prozesse und Kommunikation. „Die kommende Saison wird zweifellos hart“, sagte er. „Wir sind immer noch das kleinste Team... die massive Regeländerung trifft uns hart.“ Komatsu wischte Hoffnungen auf eine schnelle Wende beiseite und betonte die Notwendigkeit substanzieller Maßnahmen. „Ich mag es nicht, nur zu hoffen, denn Hoffen allein bringt nichts“, bemerkte er und kontrastierte Haas mit größeren Teams wie Williams, das rund 1.000 Mitarbeiter und kürzliche Erfolge hat. Dennoch lobte er den „guten Leuten, tolle Synergie und reiner Rennteam-Geist“ bei Haas. Technischer Direktor Andrea De Zordo erläuterte die Entwicklung und offenbarte, dass die Konzeptarbeit in der zweiten Hälfte 2024 begann, wobei die Ressourcen nach der Sommerpause 2025 vollständig auf 2026 umgeleitet werden. Er nannte das Energiemanagement als kritischen anfänglichen Fokus aufgrund der überarbeiteten Power Units. „Zu verstehen, wie es funktioniert und wie man es maximiert, wird wahrscheinlich der wichtigste Teil sein“, sagte De Zordo. Beide Führungskräfte erwarten eine schnelle Evolution, wobei die Autos beim Barcelona-Shakedown (26.-30. Januar) sich deutlich von denen unterscheiden, die im März in Australien antreten. Komatsu nannte die Regeln „enorm spannend, aber gleichzeitig sehr, sehr nervenaufreibend“ und unterstrich das aggressive Wachstum des Teams inmitten der Umstellung.