Haas-Teamchef sieht für Oliver Bearman nach starkem Saisonstart keine Grenzen

Haas-F1-Teamchef Ayao Komatsu hat die beeindruckenden Leistungen von Oliver Bearman in den ersten Rennen der Formel-1-Saison 2026 gelobt. Der 20-jährige Brite hat 17 der bisherigen 18 Punkte des Teams erzielt und damit Haas auf den vierten Platz in der Konstrukteurswertung geführt. Vor dem Großen Preis von Japan erklärte Komatsu, er sehe bei Bearman nach oben „keine Grenzen“.

Oliver Bearman hinterlässt in seiner zweiten F1-Saison bei Haas einen starken Eindruck. Er belegte den siebten Platz in Australien und den fünften Rang in China und übertraf seinen Teamkollegen Esteban Ocon mit einer 3:1-Führung im Qualifying nach den ersten drei Rennen sowie dem Sprint in China. Vor dem Rennwochenende in Japan merkte Teamchef Ayao Komatsu an, dass Bearman bei einem Zwischenfall in einen gefährlichen Unfall mit dem Alpine-Piloten Franco Colapinto verwickelt war, der durch hohe Geschwindigkeitsunterschiede ausgelöst wurde. Komatsu hatte die Messlatte für Bearman nach dessen solidem Rookie-Jahr 2025, in dem er unter anderem einen vierten Platz in Mexiko erreichte, hoch angesetzt. Bearman zeigte in der zweiten Hälfte jener Saison eine rasante Entwicklung. Dass Haas aktuell auf dem vierten Platz der Konstrukteurswertung steht, ist zu einem großen Teil Bearmans Verdienst. Komatsu bezeichnete Bearmans Starts in Melbourne und Shanghai als „fehlerfrei“ und lobte dessen Umgang mit den Ingenieuren. „Extrem beeindruckend“, sagte Komatsu. „Wie er so schnell lernen und sich verbessern kann, macht ihn so außergewöhnlich. Er besitzt immer diesen unglaublichen Speed... Ich sehe bei ihm nach oben keine Grenzen.“ Bearman, der von Ferrari ausgeliehen ist, überzeugte bereits bei den Testfahrten vor der Saison unter dem neuen Reglement und arbeitet sowohl auf der Strecke als auch im Simulator effektiv mit dem Team zusammen.

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