Racing-Bulls-Teamchef Alan Permane erklärte, der Sprung von Alpine auf den fünften Platz in der Konstrukteurswertung der Formel 1 2026 sei aufgrund des Fokus auf das neue Auto zu erwarten gewesen. Das Team verlagerte seine Ressourcen bereits im vergangenen Mai vom 2025er-Wagen weg, beendete das Jahr als Letzter, liegt nun aber nach drei Grands Prix vor Red Bull. Permane erwartet, dass Upgrades Racing Bulls im Mittelfeldgefecht nach vorne bringen werden.
Alpine stellte die Entwicklung seines 2025er-Autos Ende Mai ein und nahm den letzten Platz in der Konstrukteursweltmeisterschaft in Kauf, um sein Projekt für 2026 zu priorisieren. In dieser Saison liegt das Team nach drei Rennen mit 22 Punkten auf dem fünften Platz und hat damit bereits sein gesamtes Ergebnis von 2025 erreicht. Pierre Gasly qualifizierte sich sowohl in China als auch in Japan als Siebter, wurde Sechster beziehungsweise Siebter und steuerte 16 Punkte bei, wobei er Max Verstappen während des Großteils des Rennens in Suzuka hinter sich halten konnte. Gaslys Leistungen unterstreichen die Geschwindigkeit von Alpine mit dem Mercedes-Antriebsstrang, wie Permane anmerkte: „Wir wussten, dass sie auf den Mercedes-Antriebsstrang umsteigen würden, daher dachten wir, dass sie in dieser Konfiguration sehr gut aufgestellt sein würden. Sie haben ihre gesamte verfügbare Zeit in das 2026er-Auto gesteckt.“ Racing Bulls erzielte gemischte Ergebnisse: Fünftschnellste Qualifikation in Melbourne, achte in Shanghai und siebte in Suzuka. Die Fahrer Liam Lawson und Arvid Lindblad haben zusammen 14 Punkte geholt. Permane räumte ein, nach der späten Entwicklung im Jahr 2025 einen Rückstand zu haben: „Wir haben unser Auto bis spät in das Jahr hinein entwickelt, daher hatten wir erwartet, mit einem kleinen Rückstand zu starten.“ Das Team plant große Upgrades für Miami und Montreal, wobei letzteres das erstere ersetzt, sowie kleinere Aktualisierungen und zwei oder drei große Pakete bis zur Sommerpause im August. Die Rennen im Nahen Osten im April wurden aufgrund des Iran-Krieges abgesagt, was zu der Doppel-Upgrade-Strategie führte. Permane äußerte sich zuversichtlich: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir an dieser Gruppe dranbleiben können – wir befinden uns in einer Art Vierergruppe, zu der Alpine, Haas und Audi gehören.“