Der chilenische Verband der Investmentfondsverwalter hat dem Startup-Ausschuss eine Analyse und Empfehlungen zur Senkung von Markteintrittsbarrieren in der Risikokapitalbranche vorgelegt.
Vor wenigen Wochen präsentierte Acafi den Abgeordneten des Startup-Ausschusses in der chilenischen Abgeordnetenkammer vier zentrale Maßnahmen. Diese umfassen die Schaffung eines öffentlich-privaten Dachfonds, eine Überprüfung der Steuerlast zur Erreichung steuerlicher Neutralität, eine größere Flexibilität für Pensionsfonds bei Investitionen in Risikokapital sowie die Modernisierung des F&E-Gesetzes. Cristóbal Silva, Vorsitzender der Risikokapital-Kommission von Acafi, erklärte, dass Pensionsfonds mit regulatorischen Anforderungen konfrontiert seien, die praktisch unmöglich zu erfüllen seien. „Leider haben Pensionsfonds nur sehr begrenzte Möglichkeiten im Bereich Risikokapital“, stellte er fest. Silva erinnerte daran, dass Chile die regionale Führungsposition an Mexiko verloren habe, das seine Branche nach der Einführung eines Dachfonds verfünffacht habe. Er betonte, dass die Vorschläge lediglich darauf abzielten, internationale Standards zu erreichen, ohne dabei um spezielle Subventionen zu bitten.