Ammar Zoni wurde ohne offizielle Benachrichtigung an seine Familie oder seine Anwälte in das Gefängnis Nusakambangan zurückverlegt. Rechtsanwalt Krisna Murti erklärte, der Schauspieler leide unter schweren Traumata und habe nach der Verlegung geweint.
Die plötzliche Verlegung erfolgte, nachdem Ammar Zoni zuvor an einem anderen Ort festgehalten worden war. Rechtsanwalt Krisna Murti gab an, dass er und die Familie erst durch Medienberichte am 10. Mai 2026 von der Verlegung erfahren hätten.
Murti berichtete, Ammar habe aus Angst vor der Rückkehr nach Nusakambangan geweint, da er den Ort als beängstigend empfinde. Auch Ärztin Kamelia erhielt eine Direktnachricht von Ammar, in der er darum bat, nicht dorthin zurückgeschickt zu werden.
Das Anwaltsteam wird ein Schreiben an die Generaldirektion für Strafvollzug richten, um eine Klärung bezüglich Ammars Einstufung als Hochrisiko-Häftling zu erwirken. Seine Akte befasst sich hauptsächlich mit Drogenkonsum und nicht mit großangelegtem Handel.