Der Vorsitzende des Augusta National, Fred Ridley, hat während seiner jährlichen Pressekonferenz vor dem Masters erneut die Unterstützung des Clubs für den vorgeschlagenen Golfball-Rollback bekräftigt. Er appellierte an die Akteure des Golfsports, eine Einigung zu erzielen, und betonte, dass ein Scheitern keine Option sei. Ridley unterstrich die Bemühungen, die Integrität des Spiels über reine Schlaglängen hinaus zu bewahren.
Fred Ridley, Vorsitzender des Augusta National, äußerte seine nachdrückliche Unterstützung für den Vorschlag der USGA und R&A zur Begrenzung der Golfball-Flugweite, der auf Profiebene für das Jahr 2028 geplant ist. Am Mittwoch sagte er: „Es gab schon immer eine ziemliche Einigkeit. Mein Gefühl zu diesem Thema ist, dass ein Scheitern keine Option ist. Ich denke, wir müssen weiterhin zusammenarbeiten, um eine Einigung zu erzielen.“ Laut Ridley zielt die Initiative darauf ab, das zu bewahren, was den Golfsport ausmacht, und geht über die Sorgen um den eigenen Platz hinaus, der nach deutlichen Verlängerungen über 25 Jahre inzwischen 7.565 Yards misst. Das Par-5-Loch 13, eines der berühmtesten Nicht-Par-3-Löcher im Golfsport, wurde 2023 um 35 Yards auf 545 Yards verlängert. Um den neuen Abschlag zu bauen, erwarb Augusta National 2017 Land vom angrenzenden Augusta Country Club und legte einen Teil des Chapman Court um. Ridley merkte an, dass diese Änderung die Nutzung des Drivers von 60 % auf 90 % des Teilnehmerfeldes erhöhte und die ursprüngliche Spannung sowie die strategischen Entscheidungen wiederherstellte, die Bobby Jones und Dr. Alister MacKenzie vorgesehen hatten. Ridley räumte ein, dass nicht alle Plätze solche Veränderungen vornehmen können, und verwies auf die 325-Yard-Schläge des Amateurs Jackson Herrington gegen den Wind an den Löchern 1 und 5. Er bekräftigte frühere Aussagen, dass das Masters nicht 8.000 Yards erreichen sollte, und drängte auf Maßnahmen bezüglich des Rollbacks, der erstmals im Dezember 2023 vorgeschlagen wurde, während die USGA derzeit eine Verschiebung auf 2030 bei gleichzeitiger Einführung auf allen Ebenen in Erwägung zieht. Die neuen Standards würden die Ballflugweite bei höheren Schlägerkopfgeschwindigkeiten auf 317 Yards begrenzen.