In der neuesten Folge der ersten Staffel von The Testaments mit dem Titel 'Stadium' offenbart Tante Lydia, dass sie ein verstecktes Tagebuch führt, in dem sie die Verbrechen in Gilead dokumentiert. Die Episode enthält Rückblenden zu ihren Anfängen im Regime und treibt die Handlung um die Verpaarung von 'Plums' mit Kommandeuren voran. Zu den wichtigsten Ereignissen gehören eine Fehlgeburt und die Bitte einer jungen Frau um eine bestimmte Zuteilung.
Tante Lydias Voiceover begleitet die sechste Folge von The Testaments, die während der Auswahl der Freier für die 'Plums' durch die Tanten spielt. Die Mädchen, darunter Becka, diskutieren über den Prozess, der zu Hausbesuchen, Hochzeiten und potenziell lebenslanger Gefangenschaft führt. Hulda erreicht die Geschlechtsreife und wird gezwungen, bei der Bestrafung von Shunammite für eine frühere Ohrfeige zu helfen, indem sie während einer Auspeitschung deren Arme festhält. Shunammite berichtet später, dass Penny vorzeitig in die Wehen gekommen ist, was in einer Fehlgeburt endet. Dies veranlasst Tante Lydia dazu, Kommandeur Judd zu trösten, der ihren Wert als 'kostbarer als Rubine' preist. Agnes gesteht Becka ihre Liebe zu Garth und bittet Tante Lydia, ihn für die diesjährige Verpaarung zuzulassen. Die Folge springt zurück in die Zeit vor Gilead, als Lydia, eine Lehrerin, einen Umstand an ihrer Schule erlebt. Bewaffnete Männer treiben Frauen, darunter ihre Kollegin Tante Vidala, in ein Tennisstadion zur Hinrichtung von 'Sündern'. Lydia steht Kommandeur Judd gegenüber, der ihre frühere Abtreibung erwähnt, die nun mit dem Tod bestraft wird. Um zu überleben, schmeichelt sie ihm, bis er ihr Autorität überträgt, und besteht eine Prüfung, bei der sie mit einer ungeladenen Waffe auf Vidala zielt, ohne zu wissen, dass sie ihr das Leben rettet. Danach wählt Lydia den braunen Stoff für die Uniformen der Tanten aus. In einer entscheidenden Schlussszene enthüllt Tante Lydia ihr doppeltes Versprechen: die Mädchen als Dienerinnen Gottes zu erziehen und die Verbrechen Gileads nach Traumata wie dem Fall von Jezebel und Boston zu dokumentieren. Da sie als einzige Frauen schreiben dürfen, versteckt sie ihr Tagebuch hinter einem Wandteppich und bemerkt ironisch, dass es 'die Verbrechen schwacher Männer und viel zu vieler Frauen' festhält, die das Regime zu Fall bringen könnten. Sie äußert Zweifel daran, die Mädchen selbst beschützen zu können.