Das kenianische Kabinett hat die Anmietung zusätzlicher Büroflächen für die Regierung vorläufig gestoppt, bis eine landesweite Überprüfung der bestehenden Einrichtungen abgeschlossen ist.
Die Entscheidung wurde während einer Kabinettssitzung unter dem Vorsitz von Präsident William Ruto im State House in Nairobi am 30. Juni 2026 getroffen. In einer Erklärung nach dem Treffen hieß es, der Stopp sei eine kostensparende Maßnahme, um die aktuelle Nutzung von Büroflächen zu bewerten, bevor neue Mietverträge abgeschlossen werden.
Das Kabinett wies zudem an, bestehende öffentliche Büros zu renovieren, um die Effizienz zu steigern. Es wird ein Programm entwickelt, um die Büros besser für die Erbringung von Dienstleistungen auszustatten.
Dieser Schritt folgt auf eine Prüfung im Jahr 2025, bei der festgestellt wurde, dass Millionen von Schilling für die Miete leerstehender Büros verschwendet wurden. Mehrere Ministerien fielen durch unbezahlte Mieten in Höhe von insgesamt 125 Millionen Ksh auf. Das Parlament hatte zuvor bereits ein Ende der Finanzierung für Umbauten gemieteter Räumlichkeiten gefordert.