Wohnungsbauministerium fordert weitere 150 Milliarden Schilling vom Parlament

Der Staatssekretär für Wohnungsbau hat das Parlament um die Genehmigung von weiteren 150 Milliarden Kenia-Schilling gebeten, um eine Finanzierungslücke im kenianischen Programm für bezahlbaren Wohnraum zu schließen. Charles Hinga brachte dieses Anliegen während einer Ausschusssitzung am 13. Mai vor.

Vor dem Ausschuss für Wohnungsbau, Stadtplanung und öffentliche Arbeiten der Nationalversammlung erklärte Hinga, dass die aktuellen Zuweisungen nicht ausreichen, um die jährlichen Bauziele zu erreichen. Er wies darauf hin, dass das Programm im Geschäftsjahr 2026/27 etwa 228 Milliarden Kenia-Schilling benötigt, während das Finanzministerium lediglich 50,6 Milliarden Kenia-Schilling bereitgestellt hat. Das Ministerium nimmt derzeit jährlich etwa 100 Milliarden Kenia-Schilling ein, doch die Nachfrage nach Wohneinheiten in städtischen Gebieten wächst weiter. Hinga warnte, dass ohne zusätzliche Mittel die Fertigstellung von mindestens 2.000 Wohneinheiten pro Jahr verzögert werden könnte. Er erläuterte Pläne, bis zu 100 Milliarden Kenia-Schilling durch Wohnungsverkäufe und verbriefte Forderungen zu beschaffen. Der Geschäftsführer des Affordable Housing Board wurde damit beauftragt, allein durch Verkäufe 50 Milliarden Kenia-Schilling zu erwirtschaften. Hinga forderte die Abgeordneten auf, das Ersuchen zu unterstützen, und betonte, dass die Rückendeckung des Parlaments entscheidend sei, um den Zeitplan für die Umsetzung einzuhalten.

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