Verteidigung von Calisto reicht Amparo-Klage zur Aufhebung der Einstellungsentscheidung ein

Die Verteidigung von Senator Miguel Ángel Calisto hat beim Berufungsgericht von Coyhaique eine Amparo-Klage eingereicht, um die Einstellung einer Untersuchung wegen mutmaßlichen Betrugs zum Nachteil des Staates anzufechten.

Der Antrag zielt darauf ab, die Einstellung des Verfahrens rückgängig zu machen und eine Fristverlängerung zur Beantragung weiterer Ermittlungsschritte zu erwirken. Er wurde am 4. Juli 2026 von den Anwälten César Ramos Pérez und Andrea Lema Abarca eingereicht. Die 2021 eingeleitete Untersuchung wirft dem Senator Betrug zum Nachteil des Finanzministeriums vor. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von 12 Jahren. Die ursprüngliche Frist für die Ermittlungen endete am 9. Juli 2026, jedoch schloss das öffentliche Ministerium den Fall bereits am 25. Juni ab. Die Anwälte hinterfragen die veränderten Aussagen der Mitbeschuldigten Roland Cárcamo und Carla Graf vom 29. April 2026. Sie weisen darauf hin, dass die beiden ihre Angaben änderten, woraufhin Cárcamo aus der Untersuchungshaft entlassen wurde. Zudem führen sie Hürden beim Zugriff auf die Fallakten vor der Einstellung des Verfahrens an.

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