Das Bundeskassationsgericht für Strafsachen hat die Einstellung des Verfahrens gegen den Präsidentschaftsberater Santiago Caputo im Fall des Abgeordneten Facundo Manes wegen angeblicher Drohungen bei der Eröffnung der Kongresssitzungen bestätigt.
Das Gericht wies die Berufung des Klägers einstimmig zurück und bestätigte das Urteil, dass keine Straftat vorliege. Die Richter Mariano Hernán Borinsky, Gustavo Hornos und Javier Carbajo der IV. Kammer erklärten, dass die Äußerungen im Rahmen einer politischen Konfrontation gefallen seien. Die gemeldeten Ereignisse gehen auf den 1. März 2025 zurück, während der Rede von Präsident Javier Milei. Manes gab an, Caputo habe ihn auf einem Flur konfrontiert und Sätze wie „vos para hacer lo que hiciste, tenés que estar limpio“ und „ya me vas a conocer“ geäußert. Die Richter entschieden, dass diese Worte keine strafrechtlich relevante Drohung darstellen, da sie Teil einer politischen Auseinandersetzung seien. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits in früheren Instanzen die Auffassung vertreten, dass kein Straftatbestand erfüllt sei. Mit dieser Entscheidung ist die Einstellung des Verfahrens gegen Caputo wegen Fehlens einer Straftat rechtskräftig.