Die Centerpartei in der Gemeinde Älvdalen hat vorgeschlagen, dass Gemeindeangestellte ihre Wellness-Stunde für Sex nutzen dürfen, berichtet SVT Dalarna. Die Initiative zur Förderung der Gesundheit und Steigerung des Bevölkerungswachstums wurde vom Gemeinderat an einen Ausschuss weitergeleitet. Sie wurde zuvor in Övertorneå mit ähnlichem Ziel erprobt.
Die Centerpartei in der Gemeinde Älvdalen hat einen Antrag eingereicht, der Gemeindeangestellten erlaubt, ihre jährliche Wellness-Stunde für «jede gesundheitsfördernde Aktivität, einschließlich freiwilligen und einvernehmlichen intimen Geschlechtsverkehrs» zu nutzen. Der Vorschlag wurde erstmals von SVT Dalarna berichtet und ist nun vom Gemeinderat an einen Ausschuss zur weiteren Prüfung weitergeleitet worden. Torbjörn Zakrisson, Vorsitzender der Centerpartei in Älvdalen, beschreibt den Antrag als «einen lustigen Ansatz, um mehr Kinder zu fördern». Er betont die Wichtigkeit, die Wellness-Stunde zu modernisieren, um mehr Formen des Wohlbefindens einzuschließen. Das Ziel ist teilweise, den Herausforderungen der Gemeinde durch Bevölkerungsrückgang mit der Förderung von Familiengründung zu begegnen. Dies ist nicht das erste Mal, dass ein solcher Vorschlag in Schweden getestet wird. In der Gemeinde Övertorneå wurde eine ähnliche Regelung bereits umgesetzt, um die lokale Bevölkerung zu steigern. Der Antrag in Älvdalen spiegelt eine breitere Diskussion darüber wider, wie Wellness-Leistungen an moderne gesellschaftliche Bedürfnisse angepasst werden können, ohne Fristen für eine Entscheidung anzugeben.