Zum Jahreswechsel wird die Vergütung für schwedische Wehrpflichtige erstmals seit 2017 steigen. Laut Pliktrådet, das die Totalverteidigungspflichtigen vertritt, ist die Erhöhung nicht ausreichend.
Die schwedische Regierung plant, die Vergütung für Wehrpflichtige zu erhöhen, wobei die Änderung zum Jahreswechsel wirksam wird. Dies ist die erste Anpassung seit 2017 nach Jahren ohne Änderungen der Beträge.
Pliktrådet, die Organisation, die die Wehrpflichtigen der Totalverteidigung des Landes vertritt, hat die Höhe der Erhöhung kritisiert. Sie argumentieren, dass die Beträge immer noch zu niedrig sind, um die Kosten abzudecken, die Wehrpflichtige während ihres Dienstes haben.
„Man sollte nicht bankrottgehen, wenn man sein Land verteidigt“, sagt Alice Westlund, Vorsitzende von Pliktrådet. Sie betont die Notwendigkeit, dass die Vergütung die tatsächlichen Ausgaben widerspiegelt, wie entgangene Einkünfte und andere damit verbundene Kosten.
Der Hintergrund der Erhöhung ergibt sich aus einer Überprüfung des Verteidigungshaushalts, aber genaue Zahlen für die neue Vergütung sind in den verfügbaren Informationen nicht angegeben. Pliktrådet fordert weitere Verbesserungen, um sicherzustellen, dass der Dienst keine finanzielle Belastung für diejenigen darstellt, die zum Schutz der Nation beitragen.