Beamte der Kriminalpolizei (Directorate of Criminal Investigations) haben den Versuch vereitelt, Flugbenzin aus einem in Wartung befindlichen Flugzeug am Flughafen Wilson abzuzapfen. Sie fingen einen weißen Mitsubishi Canter-Lkw ab, der mit vier Fässern Kraftstoff beladen war, und nahmen vier Tatverdächtige fest. Das Flugzeug gehörte dem Unternehmen Airworks Aviation.
Beamte der kenianischen Flughafenpolizei (KAPU) bemerkten einen weißen Mitsubishi Canter-Lkw, der sich während des routinemäßigen Flughafenbetriebs am Flughafen Wilson verdächtig verhielt. Eine Durchsuchung ergab vier Fässer mit jeweils 200 Litern Flugbenzin, das mutmaßlich aus einem Flugzeug abgezapft wurde, welches bei Airworks Aviation gewartet wurde.
Die DCI erklärte: „Ein heimlicher Versuch, Flugbenzin abzuzapfen und unter dem Deckmantel der routinemäßigen Flughafenaktivitäten hinauszuschmuggeln, wurde vereitelt, nachdem aufmerksame Ermittler der kenianischen Flughafenpolizei (KAPU) ein verdächtiges Fahrzeug am Flughafen Wilson abgefangen hatten.“ Der Besitzer der Fracht besaß keinen Zufahrtsausweis für das Sicherheitsgebiet, und der Lkw verfügte über keine EPRA-Genehmigung für den Transport von Erdölprodukten.
Die Polizei nahm den Fahrzeughalter, den Fahrer sowie zwei weitere Tatverdächtige fest, die sich weiterhin in Gewahrsam befinden, während die Ermittlungen vor dem Gerichtstermin andauern. Der Lkw und die Kraftstofffässer werden als Beweismittel sichergestellt. Der Diebstahl von Flugbenzin ist auf dessen hohen Marktwert, die Verwendung als Dieselzusatz und die Nachfrage für den Drogenmissbrauch in Kenia zurückzuführen.