Digitalminister Karsten Wildberger hat zugegeben, mehrere texte und eine rede mit hilfe von künstlicher intelligenz erstellen zu lassen, ohne dies offenzulegen.
Am 4. april 2026 veröffentlichte das handelsblatt einen gastbeitrag von wildberger mit dem titel „deutschlands digitalproblem – viele projekte, wenig produkte“. nach einer recherche der „zeit“ bestätigte das ministerium, dass der text mit ki-unterstützung entstanden war.
Das handelsblatt hat den beitrag daraufhin depubliziert und prüft den text nun selbst. ein sprecher des ministeriums räumte ein, dass wildberger mehrere texte und reden von einer ki generieren ließ, ohne dies kenntlich zu machen.
Wildberger ist christdemokrat und digitalminister.